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Vortragsreihe zur “Burg Rötteln” im Dreiländermuseum Lörrach

Zwischen Schloss Königsbach, Burg Hohenzollern und den stillen Resten einst mächtiger Wasserburgen spannt sich ein Bogen aus Glanz und Verfall. Wo heute nur noch zehn Prozent einer Außenmauer im Walzbachgrund stehen, lebten früher Familien, die Kriege, Erbteilungen und politische Umbrüche prägten. Manche Ruinen verschwinden hinter Hecken privater Grundstücke, andere öffnen ihre Fasskeller und Aussichtsterrassen für Besucher, die mehr staunen als verstehen.

Gerade diese Spannung macht Baden-Württembergs Burgenlandschaft so intensiv: die unzugängliche Fürsteneck-Ruine neben der lebendig bewohnten Meersburg, das neugotische Märchenschloss über der Schwäbischen Alb neben kaum sichtbaren Fundamenten im lichten Wäldchen bei Malsch. Jede Mauer erzählt von Macht, Verlust und der Angst, vergessen zu werden. Wer heute durch diese Anlagen geht, besucht nicht nur Steine, sondern die letzten Zeugen einer Vergangenheit, die leise, aber eindringlich weiterredet.

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